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Zwote vs. OSF III - Guter Saisonstart, trotz Niederlage

in Spielberichte 08.09.2014 22:49
von wehrmann1 • Very Cool-User | 19 Beiträge

„Männer, ihr habt hart geschuftet in den letzten Wochen, jetzt könnt ihr euch belohnen“ – mit diesen Worten stimmte uns der Coach in der Kabine auf das erste Saisonspiel ein. Gegner war die dritte Vertretung der SG OSC Schöneberg-Friedenau.

Tatsächlich hatten wir die langen Wochen der Vorbereitung mit gefühlten tausenden Kilometern Laufstrecke, nicht enden wollenden Treppen und unzählbaren Sit-Ups, Liegestützen und Hockstrecksprüngen (endlich) hinter uns gebracht. Highlight war das dreitägige Trainingslager mit sehr guten Trainingssessions, aber natürlich auch Rammes neuer „Bekanntschaft“ Lissy und damit einhergehend die Wiederentdeckung von Serien-Intros wie denen von „Darkwing Duck“, „Chip & Chap“ oder „Käpt’n Balu und seine tollkühne Crew“.

Damit schlagen wir die Brücke zum Auftaktspiel gegen OSF III. Denn gerade „Lissy“ und „Darkwing Duck“ sollten unsere Siegchancen gegen den Zwangsabsteiger aus der Landesliga erhöhen. Auch wenn „Darkwing Duck“ im ersten Angriff nicht zum Erfolg führte, so legten wir dennoch einen beachtlichen Start hin. 3:0 nach knapp zwei Minuten und 8:3 nach ca. 10 Minuten. Und das gegen eine Mannschaft, die uns in der vorletzten Saison in beiden Spielen keine Chance gelassen hatte (19:34 und 23:27).

Roland hatte während der Vorbereitung „Highspeed-Handball“ als mittelfristiges Ziel für unser Team ausgegeben – und den bekam er schon in den ersten 15 Minuten des ersten Spiels zu sehen. Jedoch mussten wir dem hohen Anfangstempo nach dem 8:3-Zwischenstand ein wenig Tribut zollen und so verkürzten die Schöneberger Tor um Tor und konnten beim 9:9 schließlich erstmalig ausgleichen. Dennoch stand unsere Abwehr sehr gut bzw. besser formuliert bewegte sich unsere Abwehr sehr gut. Das arbeitete der Coach dann auch spontan in seine Halbzeit-Ansprache ein: „In der ersten Viertelstunde habt ihr eine richtig geile Abwehr gezeigt. Rausrücken, reinrücken, raustreten, reinrücken, verschieben – das war richtig gut.“ Dank dieses Defensivverbundes gestatteten wir unseren Gästen nur wenig freie Würfe und bis zum Halbzeitpfiff insgesamt nur noch drei Tore. Leider fehlte uns vorne die nötige Präzision und manchmal auch die Konzentration. Technische Fehler und Pfostentreffer begrenzten unsere Torausbeute in den letzten 10 Minuten von Halbzeit Eins auf vier und so ergab sich ein Pausenstand von 12:12.

Schöneberg nutzte zu Beginn der zweiten Hälfte den Vorteil des ersten Anwurfs und konnte immer vorlegen (12:13, 14:15). Teilweise erhöhten sie den Vorsprung auf zwei Tore (15:17, 16:18). Wir ließen uns jedoch nicht abschütteln, ganz im Gegenteil: In Überzahl stellten wir auf eine 5+1 Abwehr um, brachten OSF III mit dieser Manndeckung ein wenig aus dem Konzept und kamen zu einfachen Toren. Aus 17:19 mach 20:19. Von da an wechselte die Führung ständig hin und her. Doch irgendwann haben wir leider immer unser Loch. Sowohl das Raustreten als auch das Verschieben waren nicht mehr so energisch. Auch die Kommunikation ließ zu wünschen übrig. Die Folge waren vermehrt 1:1-Situationen auf den Halbpositionen oder Anspiele an den Kreisspieler, der relativ ungehindert zum Abschluss kam. So erzielte OSF III vier Tore in Folge und drehten ein 23:22 in ein 23:26. In dieser Phase half uns unser Einsatz- und Kampfeswille, denn der stimmte an diesem Tag: Aufgeben? Auf keinen Fall! Leolo schmiss sich nach Bällen, Torsten kämpfte sich durch die Abwehr und Pete, unsere Leihgabe aus der Ersten, zeigte in der Abwehr den nötigen Biss. So hielten wir den Anschluss. 28:29, noch 11 Sekunden zu spielen, Schöneberg in Ballbesitz und mit der Auszeit. Unser Plan: Ball erobern, Matze kommt als 7. Feldspieler, zwei Kreisläufer und dann noch den einen Punkt sichern. Um den Zeitverlust beim Wechsel zu vermeiden streifte sich Matze direkt das Leibchen über und ging schonmal ins Tor. Freiwurf OSF III. Der Ball kam zum Halblinken, 1:1 gegen Ramme, doch der zog clever das Stürmerfoul. Letzter Angriff. Doppelpass zwischen Matze und Ramme. Zwar zappelte das Netz nach Matzes Wurf, leider war es jedoch das Netz hinterm Tor.

Fazit: Es war ein qualitativ gutes Stadtligaspiel. Temporeich, hart aber fair, und auf unserer Seite mit einer größtenteils guten Defensive. Einzig das Ergebnis und die Quote der technischen Fehler stimmten an diesem Tag nicht. Dennoch war es ein Start auf dem man aufbauen kann.

Statistik:
Markus, Thies – Patric (3), Tim (2), René (3), Tino (4), Matthias (6), Daniel (3), Torsten (6), Michael, Thomas, Leolo, Hendrik (1), Sebastian

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